Als echter "Kieler Jung" blicke ich jedes Jahr mit etwas ambivalenten Gefühlen auf die Kieler Woche...ja, sie ist das größte Volksfest in Nordeuropa und die größte Segelveranstaltung der Welt, aber abseits der zweifellos reizvollen Segelveranstaltungen hat sich in den letzten Jahrzehnten viel geändert. zum Guten - aber auch zum Schlechten.
So hat einerseits die Bedeutung der Veranstaltung derart zugenommen, dass es immer wieder möglich war, internationale Top-Acts wie Simple Minds, Jethro Tull oder New Model Army auf die ansässigen Bühnen zu holen, die das Lineup aus lokalen, regionalen und deutschen Acts ergänzt und vervollständigt haben. Ob die Erhebung eines Eintzrittspreises für einige der früher für das Publikum komplett kostenlosen Konzerte der Sicherheit, Struktur, aber vor allem auch dem Spass beim Zuschauen zuträglich ist, wird sich noch herausstellen.
Sagt mir, ob ich mich täusche, aber war vor so 20 oder 25 Jahren nicht viel mehr Kleinkunst auf der Killinie angesiedelt, während sie dieser Jahre immer mehr mit Fress- und Saufbuden vollgestellt wird. Nein, ich habe überhaupt nichts gegen ein Bier und eine Bratwurst, einen Cocktail und einen Crépe, aber mir fehlt immer noch der Händler, der mit einem sicherlich mehr als zweifelhaften Gesundheitszeugnis auf der Kieler Woche 1982 geräucherte Hühnereier feilbot...die waren echt lecker :)
Jedenfalls sehe ich seit mehreren Wochen von meiner Arbeitsstelle am Germaniahafen aus, wie das Bayernzelt - mittlerweile ja mehr eine Bayern-Halle oder Allianz-Arena - in die Höhe und in die Breite wächst. Seit vorgestern oder so sprießen die weiteren Buden wie Pilze aus dem Boden und es wehen erste Fetzen von Musik herüber...durchaus angenehm verglichen mit der Aussicht, dass ich mich ab kommenden Freitag immer nach der Arbeit durch eine Menge bereits am Nachmittag betrunkener Randexistenzen nach Hause kämpfen muss...
Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den KiWo-Rundegang mit den Kollegen von der Arbeit, auf die Leningrad Cowboys und auf Aent, der mit seiner "Aphrodite" natürlich auch wieder zu Besuch sein wird.
Und zur Einstimmung gibt es hier schon mal ein paar Bilder vom ersten Großsegler, der gestern an der Hörn festgemacht hat.
You might say I'm a collector. I collect rare objects. Facts, stories...I travel the roads of Germany seeking its heart.
June 9, 2012
June 6, 2012
Pfingsten, Teil 3 - Montag.
Noch später und un-pfingstiger als der letzte Post, aber ich habe ja noch den Rest des fotografischen Pfingst-Rundumschlages abzuliefern.
Also Montag.
Schwager und Freundin wollen am frühen Nachmittag los. Aber vorher noch irgendwas machen. Und ein Fischbrötchen essen.
Wetter ist gut, also erstmal für die tolle Aussicht rauf auf die Holtenauer Hochbrücke.
Hunger auf Frühstück (oder zweites Frühstück) setzt ein. Also los in Richtung Schilksee. Oh Gott! Riesiger Auflauf von Menschen mit Schiffen. Oder Booten. Olympia-Qualifikations-Regatten, oder Kieler-Woche-Vorläufe. Oder so. Kein Parkplatz zu finden. Also den in Strande nehmen. Am Ufer nach Schilksee gehen. Gute Sache: Sonne und Alsterwasser tanken um 11 Uhr morgens. Und Fischbrötchen essen. In der Sonne. Aber das sagte ich ja. Das ist das Leben.
Zum Abschluss dann noch eine Möwe Mid-Flight erwischt. Musste sehr schnell rennen dafür.
Also Montag.
Schwager und Freundin wollen am frühen Nachmittag los. Aber vorher noch irgendwas machen. Und ein Fischbrötchen essen.
Wetter ist gut, also erstmal für die tolle Aussicht rauf auf die Holtenauer Hochbrücke.
Hunger auf Frühstück (oder zweites Frühstück) setzt ein. Also los in Richtung Schilksee. Oh Gott! Riesiger Auflauf von Menschen mit Schiffen. Oder Booten. Olympia-Qualifikations-Regatten, oder Kieler-Woche-Vorläufe. Oder so. Kein Parkplatz zu finden. Also den in Strande nehmen. Am Ufer nach Schilksee gehen. Gute Sache: Sonne und Alsterwasser tanken um 11 Uhr morgens. Und Fischbrötchen essen. In der Sonne. Aber das sagte ich ja. Das ist das Leben.
Zum Abschluss dann noch eine Möwe Mid-Flight erwischt. Musste sehr schnell rennen dafür.
Eingestellt von
Jan Bommes
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June 3, 2012
Pfingsten, Teil 2 - Sonntag.
Ja, ich weiß, Pfingsten war letzten Sonntag...aber ich hatte nun mal keine Zeit, daher kommt jetzt ein kleiner Rückblick.
Echt früh aufgestanden, also für einen Sonntag. Frühstück um 9, dann Abfahrt nach Süderschmedeby zum 31. Norddeutschen Kunsthandwerkermarkt.
Tolles Wetter, viele schöne Dinge anschauen und erschrecken, wie viele Leute plötzlich da sind...
Naja, ein paar gute Bilder sind dabei rumgekommen:
Dann gegen Mittag waren es uns echt zu viele Leute uns es wurde arg warm in der Mittagssonne.
Also kurz beratschlagt, ab nach Haithabu ins klimatisierte Museum und im Anschluss der Spaziergang über den Ringwall zu den Wikingerhäusern.
Ein Boot gesehen, das was taucht.
Und auf dem Weg ein nettes Galloway-Rind kennengelernt.
Am Abend lecker gekocht (nicht das Rind, es gab "Fingst-Fisch") und wieder einen kleinen Verdauungsspaziergang an der Kiellinie gemacht.
Hier einen Typen gesehen, der über das Wasser lief.
Echt früh aufgestanden, also für einen Sonntag. Frühstück um 9, dann Abfahrt nach Süderschmedeby zum 31. Norddeutschen Kunsthandwerkermarkt.
Tolles Wetter, viele schöne Dinge anschauen und erschrecken, wie viele Leute plötzlich da sind...
Naja, ein paar gute Bilder sind dabei rumgekommen:
Dann gegen Mittag waren es uns echt zu viele Leute uns es wurde arg warm in der Mittagssonne.
Also kurz beratschlagt, ab nach Haithabu ins klimatisierte Museum und im Anschluss der Spaziergang über den Ringwall zu den Wikingerhäusern.
Ein Boot gesehen, das was taucht.
Und auf dem Weg ein nettes Galloway-Rind kennengelernt.
Am Abend lecker gekocht (nicht das Rind, es gab "Fingst-Fisch") und wieder einen kleinen Verdauungsspaziergang an der Kiellinie gemacht.
Hier einen Typen gesehen, der über das Wasser lief.
Eingestellt von
Jan Bommes
um
3:09:00 PM
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